Hotel Falconara. Das Hotel hat einen eigenen Strand, das Frühstück ist eher mau, das Abendessen umso besser und es hatte leider auch wieder einige versteckte Kosten. Naja, als Tourist ist man die Abzocke leider schon gewohnt. Für Entspannung wurde aber ausreichend gesorgt und das Personal war sehr freundlich.
Catania und Butera. Auf dem Weg zum Hotel sind uns die zahlreichen Brände aufgefallen. Manchmal waren Löschfahrzeuge zu sehen. Unser Fahrer sah das gelassen. Vermutlich haben die Sizilianer gelernt, damit zu leben.
Aufforstung. Es sind überall Versuche zu beobachten, Sizilien wieder neu zu begrünen. Leider sind immer noch weite Teile des Bodens verödet und verbrannt. Die Straßen in Sizilien sind oft kaputt: Risse. Schlaglöcher. Unebenheiten. Autofahrten gleichen einer Rodeofahrt.
Palermo. Die Hauptstadt von Sizilien fällt durch chaotischen Verkehr, heruntergekommene Häuser sowie offensichtliche Armut auf. Die hohe Kriminalität war sofort zu spüren. Offensichtlich ist wenig Geld für Infrastruktur und Bevölkerung da. Cosa Nostra, ick hör dir trapsen.
Im Hotel haben sie uns geraten, bestimmte Gegenden zu meiden, kein Bargeld mitzunehmen und das Auto nicht offen, sondern in einem Parkhaus zu parken. Die sizilianische Postkartenromantik vom Mittelmeer, war bei uns in Palermo schnell verschwunden.
Agrigento. Tal der Tempel. Auf den Spuren der alten Griechen. Die Tempelruinen und der Ausblick von Agrigento auf Sizilien sind schon beeindruckend.
Ätna. Der Vulkan. Eine große, schwelende Wunde von Gaia. Majestätisch thront er hinter Catania. Den Aufstieg haben wir bei 35 Grad nicht gewagt, sondern sind stattdessen mit der Gondel auf 2.500 Meter hochgefahren. Diese Naturgewalt nötigte uns Respekt ab.
Der Mauergecko. Sieht man auf der Insel häufig. Insgesamt hat Sizilien gut entschleunigt. Der tägliche deutsche Empörialismus war weit weg. Und das nicht nur geografisch. Die italienische Insel ist eine Reise wert. Flugdauer von Deutschland: ca. 3 Stunden.













